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Schulprogramm Baustein 4 – Interkulturelles Leben und Lernen

Der Baustein 4 – Interkulturelles Leben und Lernen

trägt dem Umstand Rechnung, dass unsere Schule Kinder aus z. Zt. 16 Nationen hat. Wenn sich die Beckeradschule zum Ziel gesetzt hat, das interkulturelle Leben und Lernen als einen Schwerpunkt in der schulischen Erziehungsarbeit zu verfolgen, hat das natürlich Auswirkungen auf den Ablauf des Schullebens. Auch für die Kinder aus Familien mit Herkunftsgeschichte ist der Schulanfang an einer Grundschule eine besonders bedeutsame Lebensphase. In einem Land aber, in dem eine andere Sprache als ihre Muttersprache gesprochen wird, stellt sich dieser Schulanfang problematischer dar, als dies für die deutschen Kinder der Fall ist. Deshalb werden diese Kinder an der Beckeradschule sprachlich besonders gefördert.

So feiern wir gemeinsam auch interkulturelle Feste und gewinnen dadurch eine vermehrte Einsicht in die kulturellen Lebensbedingungen und -formen anderer Kulturen, Religionen und Länder. Ein preisgefördertes interreligiöses Projekt "Gemeinsam Wege gehen" war auch ein erster wichtiger Schritt, Kontakte zur "DITIB-Moschee" im Schulbezirk aufzubauen.

Schon vor der Einschulung in die Beckeradschule beginnen für viele Schulanfänger mit der Sprachförderung in den Kindertagesstätten die Unterstützungsmaßnahmen. Diese Sprachförderkurse in Zusammenarbeit mit der RAA und der Stadt Gelsenkirchen für die ausländischen und sprachschwache deutsche Lernanfänger werden dann nach den Sommerferien bis zum Jahresende fortgesetzt. Dabei wird das begonnene Programmder Kindertagesstätten "Deutsch für den Schulstart" dann in der Beckeradschule fortgesetzt. Darüber hinaus stärken weitere Fördermaßnahmen diese Kinder nach dem Schulbeginn. Zukünftig will die Schule die Lernangebote für ausländische Kinder im Fach Sprache noch ausbauen, besonders im Bereich der Leseförderung.

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Großteil unserer ausländischen Kinder aus der Türkei kommt, gab es in den zurückliegenden Jahren einen

Gesprächskreis mit überwiegend türkischen Müttern, der sich regelmäßig traf. In diesem Gesprächskreis nach einem Konzept der RAA, der inzwischen eine feste Einrichtung an der Beckeradschule geworden ist, unterhalten sich türkische Mütter im Mehrzweckraum der Schule unter der Leitung einer türkisch-deutschen Fachkraft und der Türkisch-Lehrerin der Schule über Erziehungs- und Unterrichtsfragen. Nach Abschluss und der regelmäßigen Teilnahme an diesem Gesprächskreis erhalten die Teilnehmer das „Erziehungsdiplom“.

Auch in diesem Schuljahr versuchen wir wieder mit Unterstützung des "Sozialdienst Schule" durch ein "Elterncafé" den Kreis der an diesen Themen Interessierten auch für andere Eltern zu öffnen und zu vergrößern. Die Zielsetzung bleibt die gleiche, nämlich die Eltern der Kinder über das zu informieren, was mit ihren Kindern in der Schule geschieht und sie dafür zu sensibilisieren, welche Rahmenentwicklung für ein erfolgreiches Abschneiden in der Schule notweendig sind. Dazu werden auch Referenten von außerhalb der Beckeradschule zu interessanten Themenbereichen eingeladen.


Überschrift

Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext.